Maßnahmen in Österreich zur Hilfe für Unternehmer

STÜTZUNGSMASSNAHMEN FÜR DIE SLOWAKISCHE WIRTSCHAFT

STÜTZUNGSMASSNAHMEN FÜR DIE SLOWAKISCHE WIRTSCHAFT

 

Der derzeitige slowakische Wirtschaftsminister (Peter Žiga) und sein designierter Nachfolger (Richard Sulík) sowie der slowakische Finanzminister (Ladislav Kamenický) haben am Montag, den 16.3. die folgenden 13 Maßnahmen zur Unterstützung von Unternehmern und auch Privatpersonen angekündigt (Denník N). Eine Umsetzung wird erst von der neuen Regierung erwartet, die am Samstag, den 21.3. das Amt antritt.

 

  1. Sie beabsichtigen Verhandlungen mit Banken, damit diese die Ratenzahlungen von Krediten und Hypotheken verschieben ohne negative Folgen für Schuldner. Erwägung der Möglichkeit eines Einfrierens von Zinsen und Schuldbetrag für natürliche Personen als auch juristische Personen

 

  1. Slowakische Garantie- und Entwicklungsbank (SZRB) wird kurzfristige Kredite mit einfacheren Bedingungen und Regeln für ausgewählte Bereiche gewähren, z.B. Gaststätten, Restaurants, Kantinen. Gemeint sind zinslose Kredite von EUR 10.000 - EUR 350.000. Zur Verfügung wurden bisher EUR 10 Mio. gestellt.

 

  1. Zuteilung von Finanzmitteln via Slowakische Investitionsholding (SIH) und Europäische Investitionsbank (EIB) zur Unterstützung von Investitionen im Privatbereich.

 

  1. Änderung der Konditionen für Abschreibungen von Steuerverlust, z.B. könnte dies nicht mehr durch Fristen limitiert werden (derzeit muss gleichmäßig während vier aufeinanderfolgender Jahre abgeschrieben werden).

 

  1. Flächendeckende Verschiebung der Einreichung von Steuererklärungen für alle Steuerzahler um drei Monate - bis Ende Juni.

 

  1. Vollständige Aussetzung der Sozialabgaben und Krankenversicherungsabgaben von selbständig Erwerbstätigen (Einzelunternehmern) für den Zeitraum März – April - Mai, so dass diese Zahlungen dann auf die folgenden 18 Monate aufgeteilt werden.

 

  1. Befreiung der Gehälter von Arbeitnehmern von Sozialabgaben und Krankenversicherungsabgaben sowie Einkommensteuer. Dies würde Arbeitgeber betreffen, deren Betriebe aufgrund der staatlichen Maßnahmen geschlossen werden mussten oder die durch einen Auftragsausfall betroffen sind.

 

  1. Wesentliche Vereinfachung der Voraussetzungen beim Zuschuss für Aufrechterhaltung von Arbeitsplätzen. Die Anpassung soll auch Kleinunternehmern und Gewerbetreibenden helfen. Anmerkung: Dieser Zuschuss besteht bereits seit mehreren Jahren bereits, Details hier. Arbeitgeber können diesen Zuschuss beantragen, aber erst, nachdem sie bereits seit drei Monaten andauernde ernste betriebliche Schwierigkeiten haben und dennoch keine Mitarbeiter entlassen haben.)

 

  1. Für einen bestimmten Zeitraum würde der Staat den Tarif für Systembetrieb (TPS) finanzieren, damit der Strompreis niedriger ist.

 

  1. Unterstützung einer EU-weiten Diskussion über die Möglichkeit der Nutzung aktueller EU-Fonds zur Abdeckung der Krisenauswirkungen, damit diese flexibler sind.

 

  1. Änderungen von Bedingungen für das Familienangehörigenbetreuungsgeld (OČR = Betreuung eines Familienangehörigen, idR während der Krankheit des Kindes). Der neue Vorschlag besagt z.B. wenn das Kind zwei Eltern hat, bleibt ein Elternteil mit einer speziellen Arbeitsunfähigkeitsbestätigung (PN) zu Hause, bekommt 80% des Durchschnittsgehalts, ab dem ersten Tag würde die Sozialversicherungsanstalt das Geld zahlen. Oder wenn das Kind ein Elternteil hat, oder beide Eltern im Gesundheitswesen arbeiten oder im 24/7 Betrieb arbeiten und die Arbeitsstelle nicht verlassen können, könnte der Staat EUR 600 Vouchers zuteilen, die für einen Monat die Kosten einer Betreuerin für das Kind decken würde. Darüber wird noch diskutiert werden.

 

  1. Minderung der Folgen für Importeure von Rohstoffen aus Drittländern für die Produktion: Derzeit müssen Unternehmen beim Import von Waren aus Drittländern, z.B. China, die Zollschuld (Zölle + MwSt.) innerhalb von 10 Tagen bezahlen, ansonsten kann die Zollbehörde sofort eine Zwangsvollstreckung vom Konto durchführen. Vorschlag ist, diese Frist auf 30 oder 40 Tage zu verlängern. 

 

  1. Staat mildert die Vorgansweise beim Verhängen von Strafen, wird Gesellschaften keine Strafe verhängen, wenn sie einen öffentlichen Auftrag nicht rechtzeitig erfüllen können. Gleichzeitig werden Kontrollen von Betrieben und Unternehmen eingeschränkt. Z.B werden Kontrollen der Art eingeschränkt, ob ein Unternehmen die richtige Temperatur im Kühlschrank hat u.Ä.

 

 

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Neueste Kommentare

05.03 | 13:01

Sluzby p. Dr. Petra Feitha doporucujem. Mozem len zhrnut: zodpovedny pristup, odbornost, rychlost a uspesnost. Este raz dakujem za poskytnute sluzby.

...
17.03 | 15:09

Das ist grundsätzlich möglich, Hr Andi

...
17.03 | 13:17

Kann eine slowakische s.r.o., auch Komplementär in einer österreichischen KG sein.

...
29.10 | 14:42

wenn ich eine SRO habe und 100% Eigentümer bin, Mitarbeiter und Büro in der slowakei, Wohnsitz in Österreich. Wie sieht es dann mit der Einkommenssteuer aus ?

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